"Denkst Du wirklich selbst oder wirst Du gedacht?"

 

"Gestatten, Hirni. Vielleicht sehe ich so aus,

vielleicht aber auch wie einer mit Nickelbrille und Latschen Marke

Leidensweg. Auf jeden Fall wohne ich in Dir, weiss alles besser und bestimme Dich."

 

Wir kommen auf die Welt, nackt und hilflos, die Wärme und Liebe der Mutter suchend.

Wir bekommen zu Trinken, einen Namen und schon recht bald das Denken

der Eltern und Erzieher. Vor allem aber, das, was sie uns vorleben.

Heisst es doch so schön: "Erziehung ist der erfolgslose

Versuch, es den Kindern auszureden, es den

Eltern nachzumachen."

 

Wir integrieren

und kopieren.

 

Viele Jahre später

bemerken wir vielleicht, dass sich da

etwas in uns gebildet hat. Ein fixes Wertesystem,

Mögen und Nicht-Mögen, Urteile und Verurteilungen, Denk-

und Handlungsmuster, auch "Ego" genannt, oder eben "Hirni".

Nicht selten übernimmt dieser Hirni auch noch die Steuerung, entweder als

Filter oder gar als Steuermann, als Steuerfrau. Fatal, fatal, denn futsch ist die Freiheit.

Wir vergleichen Neues, Anderes mit den bestehenden Mustern, anstatt

alles, einfach alles, neu zu Schauen, im Jetzt und ohne

das ständige Vergleichen mit Vergangenem.

 

So werden wir dann "gedacht"

und laufen, mehr oder

weniger als

Marionette

vergangener Erfahrungen

durchs Leben. Konditioniert, determiniert

und gesteuert durch eine sich gebildet habende biologische

Programmkonfiguration. Doch: Problem erkannt, Problem gebannt. Der Reihe nach:

 

Hirni ist ein fantastischer Mitarbeiter, aber ein völlig unfähiger Chef. Damit er nicht

andauernd sinnloses Zeug vor sich hin plappert und überall Probleme sieht,

braucht es zwei ganz essentielle Vorgehensweisen:

 

Erstens

Rede innerlich und-oder sogar äusserlich mit ihm.

Gib ihm Aufgaben, stelle ihm Fragen. "Wie lösen wir das, wie lösen wir

jenes, welches ist hier die beste Vorgehensweise...?" Und, und und. Dann entspanne und warte.

Ohne zu Erwarten, einfach nur Warten. Antworten kommen, je mehr Du entspannst.

Beschäftigst nämlich Du ihn nicht, beschäftigt er Dich. Und schon hat sich

der Spiess wieder umgedreht. Damit das auch "im Leerlauf" nicht

passiert, folgt jetzt das geniale Leerlaufprogramm.

 

Zweitens

Kreiere Deinen persönlichen Kernsatz,

Deine individuelle Affirmation und wiederhole ihn-sie

fortwährend, leise im Inneren oder sogar hörbar, wenn Du alleine bist.

Das kann ein Satz sein, wie "Ich bin glücklich, erfolgreich und gesund." Oder

"Ich liebe, was ich sehe, ich liebe, was ich tue, ich liebe, was ich bin, ich bin Liebe."

Falls Du es kürzer magst, geht auch ein knackiges "Ich bin das Leben",

oder noch kürzer, einfach "Ich bin". Ganz egal, was Du nimmst,

welchen Kernsatz Du mantrahaft rezitierst, Hauptsache

einen. Denn mit diesem einen machst Du

Hirni unmissverständlich klar, wer

hier das Sagen hat:

Du selbst.

 

Herzlichen Glückwunsch. Ab jetzt denkst Du selbst.

 

Und wie Du Dein erlangtes selbstständiges Denken mit Fühlen, Handeln und Reden

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